Du weißt schon was Du möchtest?

Es gibt die unterschiedlichsten Variationen von Vogelhäusern. Da wären die ganz einfachen, die quasi mit einigen Handgriffen fertiggestellt sind. Ein paar Holzteile miteinander verleimt, ein Seil und das kann es schon gewesen sein. Je nach Bedarf, sind diese kleinen Vogelhäuschen ganz nützlich. Allerdings muss man damit rechnen, dass sie im Winter oder wenn es mal stürmt, auch etwas schneller kaputt gehen.

Dann gibt es die etwas stabileren Vogelhäuser. Die hängen nicht am Baum, sondern sind entweder mit Schrauben an der Wand oder am Baum befestigt. Oder stehen auf eigenen „Füßen“.

Wer den Vögeln in seinem Garten noch etwas mehr bieten möchte, greift dann zu einer „Vogelhaus-Villa“. Das sind sehr stabile Häuser, die im Garten sogar auffallen können und auch noch stehen bleiben, wenn es mal stark am stürmen ist.

Überblick der unterschiedlichen Vogelhäuser zum selber bauen

1. Das kleine Vogelhaus für die schnelle und einfache Lösung

Bei diesen Vogelhäusern sollte man darauf achten, dass gutes Holz und hochwertiger Leim verwendet wird. Das Vogelhaus wird vom Wind leicht hin und herbewegt werden können. Und wenn es auch den Winter überleben soll, sollte man auch auf die richtige Impregnierung beim Holz achten.

Wäre zu schade, so ein Vogelhäuschen zu bauen, wenn es dann schon nach kurzer Zeit in die Brüche geht.

Also wie gesagt, auf hochwertiges Material setzen und ordentlich arbeiten. Dann hängt auch dieses kleine aber feine Vogelhaus länger.

Dieser Vogelhaus-Bausatz eignet sich sehr gut für einen Nachmittag mit Kindern. Beispelsweise ein kleines Projekt in der OGS, Kindergeburtstag oder ein Kindertag in der Kirche, etc. Die Kinder Haben viel Spaß dabei und gehen am Ende mit etwas in der Hand nach Hause.

2. Das stabilere Vogelhaus mit Ständer

Vögel sollen sich in Deinem Garten nicht nur etwas zu futtern finden, sondern auch Schutz bekommen. Sich auch mal etwas länger im Häuschen aufhalten können.

Dann würde sich so ein stabiles Vogelhaus anbieten. Dabei kommt auch dazu, dass man das Haus auch nicht in 10 Minuten schon fertig gebaut hat.

Wer Spaß am selber bauen hat, sollte sich auf jeden Fall dieser Art von Vogelhaus Bausätzen widmen. Wenn das Haus dann fertig ist, hat man ein gutes Objekt, welches den Garten aufwertet und worauf man Stolz sein kann.

3. Vogelhaus-Villa

Hier möchte ich Dir eine Bauanleitung für eine echte Vogelvilla vorstellen. Es ist ein Vogelhaus, was die gängigen Vogelhäuser aus dem Baumarkt oder auch sonst im Internet, optisch deutlich übertrifft. Auf dem Bild siehst Du das Vogelhaus, das Du Dir selbst zusammenbauen wirst.

Mit dieser Lösung versorgst Du nicht nur die Vögel sehr gut, es ist auch ein echter Hingucker in Deinem Garten. Wer gerne bastelt, mit Holz arbeitet und dann Stolz auf etwas selbstgemachtes sein möchte, kann das hiermit gut umsetzen.

Es ist natürlich auch super geeignet, wenn Du jemanden ein richtig tolles Geschenk machen willst.

Allerdings nimmt es auch etwas Zeit in Anspruch. Am Ende hast Du aber ein Vogelhaus in der Hand, worauf alle anderen neidisch sein werden.

Für wen ist diese Bauanleitung geeignet?

Diese Bauanleitung ist besonders für Menschen geeignet, die

  • Spaß daran haben, etwas selbst gemacht zu haben
  • Handwerklich unbegabt oder auch begabt sind
  • einen wirklich schönen Futterplatz für die Vögel haben möchten
  • Etwas besonderes und einzigartiges in ihrem Garten stehen haben möchten
  • auf etwas mächtig stolz sein möchten
  • jemandem ein außergewöhnliches Geschenk machen möchten
  • auch mit neidischen Nachbarn gut auskommen 😉

Natürluch kannst Du Dir auch einfach so eine Vogelvilla bestellen. Jedoch würde es etwa ein halbes Jahr dauern, bis Du es in Deinen Händen hältst, wenn Du heute bei der Schreinerei Grubert bestellen würdest. Mit dieser Bauanleitung sparst Du also in dem Zusammenhang einiges an Geld und Zeit.

Die einfachste selbst zu bauende Vogelfutterstelle

Wir nennen es die Kuchen-Futterstelle für die Vögel.

Material: 1 Guglhupfkuchenform, 1 Tarteform, 4 m (farbiges) Seil, 1 Schlüsselring, 1 Haken

Werkzeug: Bohrmaschine, Feuerzeug, Schere

Und so wird’s gemacht: Zuerst jeweils vier Löcher in die Ränder der Kuchenformen bohren. Dazu am besten ein dickes Stück Holz unterlegen. Für die Aufhängung das Seil in vier Stränge zerschneiden. Ideaerweise alle gleich lang.

Durch den Schlüsselring fädeln und fest verknoten. Nun jeweils ein Seil durch ein Loch der Tarteform stecken und einen Knoten machen, sodass das „Dach“ nicht mehr herunterrutschen kann. Darauf achten, dass die Knoten etwa auf der gleichen Höhe sind, damit die Form nicht schief hängt.

Anschließend die Guglhupfform genauso auffädeln und festknoten. Mit einem Feuerzeug können nun die Enden der Seile kurz angeflammt werden, damit sie sich nicht auftroddeln (funktioniert nur bei synthetischen Materialien). Haken einhängen und – fertig!

Tipp: Die Knoten ebenfalls kurz über die Flamme halten. So halten sie schön fest.